“6400 Kompatible Android Phones” oder “Warum der Smartphone Kompass schrott ist”

Die erste Frage des Nutzers zum Start einer Navigation: in welche Richtung muss ich eigentlich loslaufen? Die technische Lösung zu dem Problem lautet “Kompass”. Seit Anbeginn der Entwicklung müssen wir leider feststellen, dass dieser unzuverlässig ist, um es vorsichtig auszudrücken. Immer wieder versuchten wir alle möglichen Sensoren wie Gyroskop, Beschleunigungsmesser und sogar AR Technologien zu nutzen, um die Fehler des Kompass zu korrigieren. Gerade im günstigen Android Phone Segment sind die Fehlerquoten extrem hoch.

Vor einigen Wochen haben wir (mal wieder) die Kompasse verschiedener Smartphones neben einander gelegt und verglichen.

Eine Katastrophe. Unterschiede bis zu 180° – komplett falsch herum! Ein Paradigmenwechsel musste her. Der Nutzer wird wieder mehr in die erste Frage nach der Richtung eingebunden (beim Auto Navi kennt man das übrigens schon immer so), dafür bekommt er aber keine “schiefe” Karte, d.h. er sieht eine schön gerade Streckenführung. Und siehe da: die Nutzer können doch ganz gut mitdenken, auch wenn man manchmal glaubt, dass alles schiefgeht, was schiefgehen kann.

Um trotzdem den Kompass nicht ganz ungenutzt zu lassen wird die aktuelle Blickrichtung mit einem blauen Kegel angedeutet. Wer möchte kann weiterhin in den “alten” Modus wechseln, dafür muss der Button mit dem Richtungssymbol unten rechts geklickt werden.

Positiver Nebeneffekt des Ganzen: da WEGZWEI jetzt auch Modelle ohne Kompass oder Gyroskop unterstützt, ist die Zahl der kompatiblen Android Geräte von 1200 auf 6400 angestiegen!

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